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Unternehmen gründen in Österreich: Schritt für Schritt

Wie gründe ich ein Unternehmen in Österreich? Einzelunternehmen oder GmbH? Was kostet ein Gewerbeschein? Dieser Hub begleitet Gründer*innen von der Rechtsformwahl über die Gewerbeanmeldung bis zu Förderungen und SVS-Pflichtversicherung — geprüft nach österreichischem Recht (GewO, UGB, NeuFöG) und aktuell für 2026.


everbill Redaktion · Letzte Aktualisierung: April 2026 · Keine Rechts- oder Steuerberatung. Gilt für Österreich. Quellen: BMF, WKO, RIS.

Wichtige Begriffe

Gewerbeschein
Berechtigung zur Ausübung eines Gewerbes (GewO 1994)
Einzelunternehmen (EU)
Einfachste Rechtsform, keine Mindesteinlage, volle Haftung
GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stammkapital mind. 10.000 EUR (ab 2024)
SVS
Sozialversicherung der Selbständigen (Pflichtversicherung ab Tag 1)
Neugründerförderung (NeuFöG)
Befreiung von Gebühren und Abgaben bei Neugründung
Firma gründen Österreich
Gründung

Firma gründen Österreich 2026: Kosten, Schritte & Tipps

Der komplette Leitfaden für Gründer*innen in Österreich: Von der Geschäftsidee über die Gewerbeanmeldung bis zur ersten Rechnung.

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Die wichtigsten österreichischen Zahlen 2026 für Selbstständige & KMU

Alle zentralen Steuern, Grenzen, Pauschalen und Fristen für 2026 auf einen Blick — mit Rechtsgrundlage und offizieller Quelle. Stand: 15.04.2026.

Steuern & Abgaben

Position Wert 2026 Gültig seit Rechtsgrundlage
Körperschaftsteuer (GmbH/AG)
auf den Gewinn
23 % 1.1.2024 § 22 KStG
Einkommensteuer Tarifstufen (Grenzsteuersätze)
7 Stufen, Grenzen inflationsangepasst für 2026 (siehe Detail-Tabelle unten)
0 / 20 / 30 / 40 / 48 / 50 / 55 % 1.1.2026 § 33 EStG
Umsatzsteuer Normalsatz
Standard für die meisten Waren und Dienstleistungen
20 % laufend § 10 Abs 1 UStG
Umsatzsteuer ermäßigt
10 %: Lebensmittel, Bücher, Vermietung Wohnraum; 13 %: Kulturveranstaltungen, lebende Pflanzen, Ab-Hof-Wein
10 % / 13 % laufend § 10 Abs 2 u. 3 UStG

Grenzen & Schwellenwerte

Position Wert 2026 Gültig seit Rechtsgrundlage
Kleinunternehmergrenze
Bruttoumsatz pro Jahr; Toleranz bis 60.500 EUR einmalig möglich
55.000 EUR 1.1.2025 § 6 Abs 1 Z 27 UStG
Bilanzierungspflicht (Einzelunternehmen/Personengesellschaft)
Umsatz in 2 aufeinanderfolgenden Jahren überschritten; GmbH/AG immer bilanzierungspflichtig
700.000 EUR laufend § 189 UGB
UVA monatlich statt quartalsweise
Vorjahresumsatz; darunter: quartalsweise UVA möglich
100.000 EUR laufend § 21 Abs 2 UStG
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)
Netto; sofort absetzbar statt Abschreibung
1.000 EUR 1.1.2023 § 13 EStG
Registrierkassenpflicht (Doppelschwelle)
Gesamtumsatz 15.000 EUR UND Barumsatz 7.500 EUR pro Jahr — beide Grenzen müssen überschritten sein
15.000 / 7.500 EUR laufend § 131b BAO

SVS / Sozialversicherung

Position Wert 2026 Gültig seit Rechtsgrundlage
SVS Mindestbeitragsgrundlage
= 6.613,20 EUR pro Jahr
551,10 EUR / Monat 1.1.2026 § 25 GSVG
SVS Pensionsversicherung
der Beitragsgrundlage
18,50 % laufend § 27 GSVG
SVS Krankenversicherung
der Beitragsgrundlage
6,80 % laufend § 27 GSVG
SVS Neugründer-Regelung
Fixe Mindestbeiträge ohne Nachbemessung; Pensionsbeitrag vorläufig auf Mindestbeitragsgrundlage
Jahre 1-2 laufend § 27d GSVG

Absetzbare Kosten & Pauschalen

Position Wert 2026 Gültig seit Rechtsgrundlage
Kilometergeld PKW
max. 30.000 km/Jahr; Mitnahme weiterer Personen +0,15 EUR/km
0,50 EUR / km 1.1.2025 § 26 Z 4 EStG
Kilometergeld Motorrad
Halbiert seit 1.7.2025 (vorher 0,50 EUR); max. 30.000 km/Jahr
0,25 EUR / km 1.7.2025 § 26 Z 4 EStG
Kilometergeld Fahrrad / E-Bike
max. 3.000 km/Jahr (Senkung von 0,50 EUR seit 1.7.2025)
0,25 EUR / km 1.7.2025 § 26 Z 4 EStG
Telearbeitspauschale (Arbeitnehmer)
max. 100 Tage/Jahr = max. 300 EUR/Jahr; für Arbeitnehmer (Selbständige: Arbeitsplatzpauschale § 4 EStG)
3 EUR / Tag 1.1.2025 § 26 Z 9 EStG
Gewinnfreibetrag Grundfreibetrag
auf Gewinn bis 33.000 EUR, ohne Investitionserfordernis; darüber gestaffelt bis max. 46.400 EUR
15 % / max. 4.950 EUR 1.1.2024 § 10 EStG
Sachbezug Firmenwagen
1,5 % bei CO₂ ≤ 126 g/km (max. 720 EUR/Monat); 2 % darüber (max. 960 EUR/Monat); Elektroauto 0 EUR
1,5 % / 2 % 1.1.2026 § 15 Abs 2 EStG + Sachbezugswerteverordnung

Pflichten & Fristen

Position Wert 2026 Gültig seit Rechtsgrundlage
Jahresabschluss Einreichung Firmenbuch
nach dem Bilanzstichtag; bei 31.12. Bilanzstichtag: bis 30.9. Folgejahr; Zwangsstrafen ab 700 EUR/Monat
9 Monate laufend § 277 UGB
UVA Abgabefrist
UVA Jänner → fällig 15. März; quartalsweise analog (Q1 → 15. Mai)
15. des zweitfolgenden Monats laufend § 21 Abs 1 UStG
Anspruchszinsen (Einkommensteuer / KöSt)
des Folgejahres; Zinssatz: Basiszinssatz + 2 % p.a.; Bagatellgrenze 50 EUR
ab 1. Oktober laufend § 205 BAO
ESt-Tarifstufen 2026 — Detail-Tabelle (7 Stufen, inflationsangepasst)
Einkommensbereich Grenzsteuersatz
bis 13.539 EUR 0 %
13.540 – 21.992 EUR 20 %
21.993 – 36.458 EUR 30 %
36.459 – 70.365 EUR 40 %
70.366 – 104.859 EUR 48 %
104.860 – 1.000.000 EUR 50 %
über 1.000.001 EUR 55 % (befristet bis 2029)

Grundlage: § 33 EStG. Inflationsanpassung 2026: +1,733 %. Quelle: BMF

Stand: 15.04.2026. Quellen: BMF, SVS, WKO, USP, RIS..

Alle Primärquellen einsehen (15 offizielle AT-Quellen)
Quelle Themen (abgerufen 2026-04-15)
BMF Koerperschaftsteuer.Html, Steuertarif Steuerabsetzbetraege.Html, Kilometergeld.Html, Home Office Pauschale.Html, Sachbezug Kraftfahrzeug.Html
USP Steuersaetze Und Steuerbefreiungen Der Umsatzsteue, Kleinunternehmen.Html, Buchfuehrungspflicht Und Buchfuehrung.Html, Umsatzsteuervoranmeldung.Html, Geringwertige Wirtschaftsgueter.Html, Registrierkassen.Html
WKO SVS-Beiträge Selbständige 2026, SVS Neugründer 2026, Gewinnfreibetrag FAQ
RIS § 205 BAO (Anspruchszinsen)

Was ist der Unterschied zwischen UID-Nummer und Steuernummer in Österreich?

Die Steuernummer identifiziert dich gegenüber dem Finanzamt für alle Steuerarten, die UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) brauchst du für den innergemeinschaftlichen Handel innerhalb der EU. Jeder Unternehmer erhält automatisch eine Steuernummer bei der steuerlichen Erfassung. Die UID-Nummer musst du hingegen separat beantragen — sie ist nicht automatisch Teil der Gewerbeanmeldung.

Merkmal Steuernummer UID-Nummer
Format 9-stellig (z. B. 12 345/6789) ATU + 8 Ziffern (z. B. ATU12345678)
Vergabe Automatisch bei Erfassung Auf Antrag (FinanzOnline oder Formular U 15)
Pflicht Immer Bei ig Lieferungen, Reverse Charge, B2B-Rechnungen > 10.000 EUR
Bearbeitungsdauer Sofort bei Erfassung Wenige Werktage

Tipp: Auch als Kleinunternehmer kann eine UID sinnvoll sein — etwa für Einkäufe bei EU-Lieferanten oder die Prüfung der UID deiner Geschäftspartner über das VIES-System der EU (Quelle: WKO).

EPU, Kleinunternehmer oder Gewerbetreibender — wo liegt der Unterschied?

Diese drei Begriffe beschreiben unterschiedliche Dimensionen deines Unternehmens: Größe, Steuer und Gewerberecht. Du kannst gleichzeitig EPU und Kleinunternehmer sein — oder keines von beiden.

Begriff Definition Rechtsgrundlage
EPU (Ein-Personen-Unternehmen) Betriebswirtschaftlicher Begriff: Unternehmen ohne dauerhaft beschäftigte Dienstnehmer (keine Anstellung ≥ 5 Monate/Jahr) WKO-Definition, kein eigener Gesetzes­paragraph
Kleinunternehmer Umsatzsteuerlicher Begriff: Befreiung von der USt, dafür kein Vorsteuerabzug § 6 Abs 1 Z 27 UStG
Gewerbetreibender Inhaber einer Gewerbeberechtigung oder Fortbetriebsberechtigter § 38 Abs 5 GewO

Kleinunternehmergrenze ab 2025: 55.000 EUR brutto

Seit 1. Jänner 2025 gilt die neue Kleinunternehmergrenze von 55.000 EUR brutto (Progressionsabgeltungsgesetz 2025). Bis 2024 lag sie bei 35.000 EUR netto. Neu ist auch die Toleranzregelung: Überschreitest du die Grenze einmalig um maximal 10 % (bis 60.500 EUR), bist du erst im Folgejahr umsatzsteuerpflichtig (Quelle: USP).

Muss ich als Kleinunternehmer Umsatzsteuer zahlen? Nein — als Kleinunternehmer bist du gemäß § 6 Abs 1 Z 27 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Du darfst auf deinen Rechnungen keine USt ausweisen und hast im Gegenzug keinen Vorsteuerabzug. Du kannst aber freiwillig auf die Befreiung verzichten (Option zur Steuerpflicht), was sich bei hohen Investitionen lohnen kann.

Vorgründungskosten und Betriebsausgaben im ersten Geschäftsjahr

Ausgaben, die du vor der offiziellen Gründung tätigst, sind steuerlich absetzbar — wenn du die Gründungsabsicht belegen kannst. Das umfasst Beratungskosten, Marktforschung, Reisekosten für Geschäftspartnersuche, Mietvorauszahlungen und Anschaffungen für den Betrieb (§ 4 Abs 4 EStG).

Als Nachweis der Gründungsabsicht dienen: Gewerbeanmeldung, Businessplan, Kreditverträge oder Schriftverkehr mit Lieferanten. Eine betragliche Obergrenze gibt es nicht, aber die betriebliche Veranlassung muss zweifelsfrei sein (Quelle: WKO).

Vorsteuerabzug vor der Gründung

Du kannst auch vor der offiziellen Gründung Vorsteuer geltend machen (§ 12 UStG). Voraussetzung: ordnungsgemäße Rechnungen, betriebliche Verwendung geplant und nachweisbare Unternehmerstellung. Die Geltendmachung erfolgt über die UVA mit Gutschriftantrag beim Finanzamt.

Achtung: Wenn du im Gründungsjahr die Kleinunternehmerregelung nutzt, hast du keinen Vorsteuerabzug. Prüfe daher, ob ein freiwilliger Verzicht auf die Befreiung (Option zur Steuerpflicht) bei hohen Investitionen günstiger ist.

Gewerbe ruhend melden, Gesellschaftsvertrag und Berechtigungen in Österreich

Von der Gewerbeanmeldung über den Gesellschaftsvertrag bis zur Meisterpflicht — diese Schritte bestimmen, ob und wie du dein Unternehmen rechtmäßig betreiben darfst.

Gewerbe ruhend melden

Die Ruhendmeldung erfolgt bei der WKO-Landeskammer und muss binnen 3 Wochen ab Beginn der Unterbrechung gemeldet werden (sonst droht eine Geldstrafe bis 1.090 EUR nach § 368 GewO). Während der Ruhenszeit endet die SVS-Pflichtversicherung mit dem letzten Tag des Ruhensmonats. Die WKO-Grundumlage wird bei ganzjährigem Ruhen auf maximal die Hälfte reduziert.

Gesellschaftsvertrag OG

Der Gesellschaftsvertrag einer Offenen Gesellschaft (OG) ist nach §§ 105 ff UGB formfrei — auch eine mündliche Vereinbarung ist grundsätzlich gültig. Schriftform wird aber dringend empfohlen. Mindestinhalte sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, sinnvoll sind: Firma, Sitz, Zweck, Einlagen, Gewinnverteilung und Geschäftsführungsregelung. Für die Firmenbuchanmeldung braucht ihr notariell beglaubigte Unterschriften (§ 108 UGB).

Meisterprüfung und Befähigungsnachweis

In Österreich gibt es 75 reglementierte Gewerbe nach § 94 GewO, davon 41 Handwerke mit Meisterprüfung (5 Module). Die übrigen 34 erfordern einen Befähigungsnachweis ohne Meistertitel. Die vollständige Liste findest du in der WKO-Gewerbesuche.

Betriebshaftpflicht — Pflicht oder freiwillig?

Für Einzelunternehmer gibt es in Österreich keine generelle gesetzliche Pflicht zur Betriebshaftpflichtversicherung. Verpflichtend ist eine Berufshaftpflicht allerdings für bestimmte Berufsgruppen: Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten, Versicherungsvermittler und Psychotherapeuten (jeweils geregelt in den Berufsgesetzen wie RAO, WTBG).

Häufige Fehler und Sonderfälle bei der Unternehmensgründung in Österreich


Was sind die häufigsten Fehler bei der Unternehmensgründung?
Die drei häufigsten Fehler: (1) Keine oder verspätete Gewerbeanmeldung — das Gewerbe gilt erst ab dem Tag der Anmeldung, rückwirkend ist nicht möglich (§ 340 GewO). (2) Falsche Rechtsformwahl ohne steuerliche Beratung — ein späterer Wechsel ist aufwendig. (3) Unterschätzte SVS-Beiträge im Gründungsjahr — die Nachzahlung im dritten Jahr überrascht viele Gründer.
Prüft das Finanzamt Neugründer besonders häufig?
Es gibt keinen gesetzlichen „Neugründer-Freifahrschein“, aber auch keine Pflichtprüfung in den ersten Jahren. Die Prüfung erfolgt nach Ermessen der Finanzbehörde anhand von Risikokriterien. Erhöhtes Risiko signalisieren: ungewöhnliche Abweichungen vom Branchendurchschnitt, hohe Vorsteuerüberschüsse oder Verluste über mehrere Jahre. Der Prüfungszeitraum umfasst in der Regel die letzten 3 Jahre.
Wie wahrscheinlich ist eine Betriebsprüfung in den ersten Jahren?
Offizielle Statistiken zur Prüfhäufigkeit bei Neugründern veröffentlicht das BMF nicht. Großbetriebe werden nahezu lückenlos geprüft, Klein- und Mittelbetriebe nach Risikoauswahl. Eine Betriebsprüfung wird mindestens 1 Woche vorher schriftlich angekündigt — sofern der Prüfungszweck nicht vereitelt würde.
Kann ich eine Gewerbeanmeldung rückwirkend durchführen?
Nein. Die Gewerbeanmeldung gilt ab dem Tag der Anmeldung bei der Bezirksverwaltungsbehörde (§ 340 GewO). Eine Rückdatierung ist nicht möglich. Davon zu unterscheiden: Bei einer bestehenden Gewerbeberechtigung kann eine Ruhendmeldung bei der SVS bis zu 18 Monate rückwirkend erfolgen (§ 4 Abs 1 Z 1 GSVG), bei der WKO aber nur innerhalb von 3 Wochen.
Gibt es eine freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbständige?

Ja. Nach § 3 Abs 1 AlVG können Selbständige freiwillig in die Arbeitslosenversicherung eintreten. Es gibt drei Beitragsstufen (2026): 59,63 EUR/Monat (Viertelbeitragsgrundlage), 238,51 EUR/Monat (Halbbeitragsgrundlage) oder 357,76 EUR/Monat (Dreiviertelbeitragsgrundlage). Das Eintrittsfenster beträgt 6 Monate ab Beginn der SVS-Pflichtversicherung — wer es verpasst, muss 8 Jahre auf die nächste Möglichkeit warten (Quelle: SVS).

Wie oft muss ich als Gründer die Umsatzsteuervoranmeldung abgeben?
Das hängt vom Vorjahresumsatz ab: Ab 100.000 EUR monatlich, zwischen 30.000 und 100.000 EUR vierteljährlich, unter 30.000 EUR gar nicht (nur Jahreserklärung). Im Gründungsjahr wird der erwartete Jahresumsatz herangezogen. Die Frist ist jeweils der 15. des zweitfolgenden Monats — also z. B. für Jänner bis 15. März.

Häufig gestellte Fragen


Was kostet es, ein Unternehmen in Österreich zu gründen?
Ein Einzelunternehmen kostet ab ca. 50 EUR (Gewerbeanmeldung). Eine GmbH ab ca. 3.000–5.000 EUR (Notar, Firmenbucheintragung, Stammkapital mind. 10.000 EUR). Mit dem NeuFöG entfallen viele Gebühren und Abgaben bei Neugründung. Alle Gründungskosten
Welche Rechtsform ist die richtige für mein Unternehmen?
Das Einzelunternehmen ist die einfachste Form (keine Mindesteinlage, volle Haftung). Die GmbH bietet beschränkte Haftung, kostet aber mehr. Seit 2024 gibt es die FlexKapG als neue Option. Die Wahl hängt von Haftungsrisiko, Kapital und Branche ab. GmbH-Vergleich
Brauche ich einen Gewerbeschein?
Ja, für die meisten gewerblichen Tätigkeiten in Österreich ist eine Gewerbeberechtigung nach der GewO 1994 nötig. Freie Gewerbe brauchen keinen Befähigungsnachweis, reglementierte Gewerbe schon. Freiberufler (z.B. Ärzte, Anwälte) benötigen keinen Gewerbeschein. Gewerbeschein beantragen
Wie melde ich mich bei der SVS an?
Die Anmeldung bei der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) erfolgt automatisch mit der Gewerbeanmeldung. Die Pflichtversicherung beginnt ab dem ersten Tag der Tätigkeit. Im ersten Jahr können die Beiträge per Herabsetzungsantrag reduziert werden. SVS-Tipps
Welche Förderungen gibt es für Gründer in Österreich?
Das Neugründerförderungsgesetz (NeuFöG) befreit von Stempelgebühren und Lohnnebenkosten. Die aws (Austria Wirtschaftsservice) bietet Zuschüsse und Garantien. Die WKO unterstützt mit kostenloser Gründerberatung. Förderungs-Übersicht
Kann ich nebenberuflich gründen?
Ja. Eine nebenberufliche Selbständigkeit ist in Österreich möglich. Wichtig: die Pflichtversicherung bei der SVS greift trotzdem, und die Einkünfte müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Ab einer Gewinngrenze von 730 EUR/Jahr fällt Einkommensteuer an. Alle Infos

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