Buchhaltungssoftware Österreich 2026: Vergleich für Kleinunternehmer

Selbstständiger Kleinunternehmer nutzt Buchhaltungssoftware am Laptop im modernen Homeoffice

everbill ist die Rechnungssoftware für österreichische Kleinunternehmer und EPU. RKSV-konform, mit BMD/RZL-Steuerberater-Export und Support aus Wien. In diesem Artikel erfährst du, worauf es bei der Wahl der richtigen Buchhaltungssoftware in Österreich ankommt — und warum sich deutsche Lösungen wie sevdesk oder lexoffice für österreichische Unternehmen oft nicht eignen.

Was muss eine Buchhaltungssoftware in Österreich können?

Österreichische Kleinunternehmer haben andere Anforderungen als deutsche. Diese Funktionen sind ein Muss:

Warum immer mehr EPU auf Cloud-Buchhaltung setzen

99,8 % der österreichischen Unternehmen sind KMU — und die Digitalisierung schreitet voran. Das Förderprogramm KMU.DIGITAL stellt bis 2026 insgesamt 35 Millionen Euro für die digitale Transformation bereit, mit bis zu 80 % Zuschuss für Beratungsleistungen.

Cloud-Buchhaltung bringt konkrete Vorteile für Kleinunternehmer:

  • Ortsunabhängig: Rechnungen schreiben, Belege erfassen und Auswertungen abrufen — egal ob im Büro, unterwegs oder im Home-Office
  • Automatische Updates: Gesetzesänderungen wie die neue Kleinunternehmergrenze von 55.000 Euro werden automatisch berücksichtigt
  • Steuerberater-Anbindung: Daten per BMD/RZL-Export direkt an den Steuerberater übergeben — ohne manuelle Aufbereitung
  • Sicherheit: Verschlüsselte Datenübertragung und automatische Backups — sicherer als Excel auf der Festplatte
  • Grundlage für die SVS-Bemessung: Einnahmen und Ausgaben sauber erfassen — die Basis für die E/A-Rechnung, die dein Steuerberater für die SVS-Beitragsgrundlage braucht

Buchhaltung, Rechnungen und Registrierkasse — alles in einer Software

everbill ist speziell für österreichische Kleinunternehmer und EPU entwickelt. RKSV-konform, mit BMD/RZL-Export und Support aus Wien.

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RKSV: Was österreichische Kleinunternehmer 2026 wissen müssen

Die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) verpflichtet österreichische Unternehmen zur Verwendung einer manipulationssicheren, signierten Registrierkasse. Jeder Beleg muss einen QR-Code mit kryptografischer Signatur enthalten.

Aktuelle Grenzwerte 2026:

  • Registrierkassenpflicht ab 15.000 Euro Jahresumsatz und 7.500 Euro Barumsätzen
  • Umsätze im Freien („Kalte-Hände-Regelung“, z. B. Märkte, Foodtrucks): Ausnahme bis 45.000 Euro netto (seit 1. Jänner 2026, zuvor 30.000 Euro netto)
  • Neu 2026: Digitale Belege sind bei Barzahlung erlaubt — QR-Code am Display genügt

Wichtig: Deutsche Buchhaltungslösungen wie sevdesk oder lexoffice bieten keine RKSV-Registrierkasse. Wenn du in Österreich eine Registrierkasse brauchst, kommst du an einer RKSV-konformen Lösung nicht vorbei. Mehr zu den Ausnahmen von der Registrierkassenpflicht findest du in unserem Ratgeber.

everbill integriert die RKSV-Registrierkasse direkt in die Rechnungssoftware — Belege werden automatisch signiert, Exportberichte für das Finanzamt sind mit einem Klick verfügbar.

Vergleich: everbill vs. sevdesk vs. lexoffice für Österreich

Kriterium everbill sevdesk lexoffice (Lexware Office)
RKSV-Registrierkasse (AT) ✓ nativ integriert ✗ nicht vorhanden ✗ nicht vorhanden
BMD/RZL-Steuerberater-Export ✓ direkt ✗ kein nativer BMD/RZL-Export (nur DATEV) ✗ nur DATEV
Österreichisches Steuerrecht ✓ AT-nativ (§ 11 / § 6 UStG) DE-optimiert nur Deutschland
Buchführungsart Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (keine doppelte Buchführung) E/A-orientiert (DE) E/A-orientiert (DE)
Kleinunternehmerregelung (55.000 €) ✓ berücksichtigt manuelle Konfiguration manuelle Konfiguration
Typische Zielgruppe EPU & Kleinunternehmer (AT) Selbstständige (DE-Fokus) Selbstständige (DE)
Support / Standort Wien (AT) Deutschland kein AT-Support
Einstiegspreis (Stand 06/2026, netto) ab 9,90 €/Monat ab 11,90 €/Monat ab 7,90 €/Monat (nur DE)
Kostenlos testen 14 Tage gratis Testphase (siehe Anbieter) Testphase (siehe Anbieter)

Einstiegspreise Stand Juni 2026, netto exkl. USt., günstigster Plan je Anbieter (Funktionsumfang unterschiedlich, Aktionspreise nicht berücksichtigt). Aktuelle Preise: everbill.com/preise/, sevdesk.at, lexware.de. Mehr dazu: everbill als sevdesk-Alternative und lexoffice-Alternative.

Buchhaltungssoftware in Österreich auswählen: 5 Kriterien

Worauf kommt es bei der Wahl an? Diese fünf Kriterien helfen dir, unabhängig vom Anbieter zu entscheiden:

  1. Buchführungsart: Reicht dir eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EPU, Kleinunternehmer) oder brauchst du doppelte Buchführung und Bilanz (GmbH)? everbill deckt die E/A-Rechnung ab — keine doppelte Buchführung.
  2. RKSV-Registrierkasse: Ist eine RKSV-konforme Kassenfunktion integriert oder brauchst du einen Drittanbieter?
  3. Steuerberater-Anbindung: Gibt es einen direkten BMD/RZL-Export für deinen österreichischen Steuerberater?
  4. Österreichisches Steuerrecht: Sind § 11 und § 6 UStG, Kleinunternehmerregelung und AT-Steuersätze von Haus aus dabei — oder ist es ein reines DE-Tool?
  5. Preis & Support: Ist der Einstiegspreis transparent und der Support im österreichischen Kontext erreichbar?

Diese Kriterien gelten unabhängig vom Anbieter — die Vergleichstabelle oben zeigt, wie everbill, sevdesk und lexoffice dabei abschneiden.

everbill: Buchhaltungssoftware aus Österreich für Österreich

Mit everbill steuerst du dein gesamtes Unternehmen online — von der Rechnung über das Mahnwesen bis zur Registrierkasse. Die Software wurde speziell für österreichische Kleinunternehmer und EPU entwickelt und ist RKSV-konform.

Was everbill kann:

  • Rechnungen, Angebote und Gutschriften in Sekunden erstellen
  • Automatisches Mahnwesen — du musst nicht an offene Rechnungen denken
  • RKSV-konforme Registrierkasse direkt integriert
  • BMD/RZL-Export für deinen Steuerberater mit einem Klick
  • Kunden- und Auftragsverwaltung in einer Oberfläche

Wenn du gerade erst dein Einzelunternehmen gründest, ist everbill der ideale Einstieg — alle gesetzlichen AT-Anforderungen sind von Anfang an abgedeckt, inklusive korrekter Rechnungsnummerierung und Einkommensteuer-Grundlagen für Kleinunternehmer.

Weiterführende Artikel

Häufige Fragen: Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmer in Österreich

Welche Buchhaltungssoftware ist die beste für EPU in Österreich?

Für österreichische EPU und Kleinunternehmer ist everbill die am besten geeignete Lösung: RKSV-konform, mit BMD/RZL-Steuerberater-Export und Support aus Wien. Deutsche Lösungen wie sevdesk oder lexoffice sind für das österreichische Steuerrecht nicht nativ optimiert und erfordern manuelle Konfiguration für RKSV und Kleinunternehmerregelung.

Gibt es kostenlose Buchhaltungssoftware für österreichische Kleinunternehmer?

Vollständig kostenlose Buchhaltungssoftware mit RKSV-Registrierkasse gibt es in Österreich nicht. everbill bietet einen 14-tägigen kostenlosen Test mit vollem Funktionsumfang. Der günstigste Einstieg liegt bei 9,90 Euro pro Monat (netto). Welche AT-Funktionen (RKSV, BMD/RZL-Export) in welchem Plan enthalten sind, zeigt everbill.com/preise/.

Was ist die RKSV und wer braucht eine Registrierkasse?

Die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) ist eine österreichische Gesetzespflicht ab 15.000 Euro Jahresumsatz und 7.500 Euro Barumsätzen. Jeder Beleg muss mit einer kryptografischen Signatur versehen sein. RKSV-konforme Software: everbill (cloud-basiert, EPU-optimiert), BMD (Enterprise) und DATEV (nur über Steuerberater). sevdesk und lexoffice sind nicht RKSV-konform.

Wie hoch ist die Kleinunternehmergrenze in Österreich 2026?

Seit 1. Jänner 2025 liegt die Umsatzgrenze für die Kleinunternehmerregelung bei 55.000 Euro brutto pro Jahr (vorher: 35.000 Euro netto). Die Toleranzregelung erlaubt eine Überschreitung um maximal 10 % — also bis zu 60.500 Euro. everbill berücksichtigt die aktuelle Kleinunternehmerregelung automatisch in der Rechnungserstellung.

Wie viel kostet Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmer in Österreich?

Buchhaltungs- und Rechnungssoftware für österreichische EPU kostet je nach Funktionsumfang rund 8 bis über 40 Euro pro Monat. everbill beginnt bei 9,90 Euro pro Monat (netto). Welche Features (RKSV, BMD/RZL-Export) im jeweiligen Plan enthalten sind, zeigt everbill.com/preise/. Tipp: Über das Förderprogramm KMU.DIGITAL kannst du bis zu 80 % Zuschuss für die Digitalisierungsberatung erhalten — insgesamt stehen bis 2026 rund 35 Millionen Euro bereit.

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Ist everbill eine Alternative zu BMD?

Für EPU und Kleinunternehmer ja — als schlanke Lösung davor. BMD ist eine umfangreiche Steuerberater- und Enterprise-Suite mit doppelter Buchführung und Bilanzierung. everbill macht bewusst keine doppelte Buchführung: Es ist eine Rechnungssoftware mit RKSV-Registrierkasse und Einnahmen-Ausgaben-Erfassung. Wer Rechnungen schreibt, Belege erfasst und die RKSV erfüllt, nutzt everbill und übergibt die Daten per BMD/RZL-Export an den Steuerberater, der mit BMD arbeitet. everbill ersetzt BMD also nicht beim Steuerberater, sondern liefert strukturiert dorthin.

Brauche ich als Kleinunternehmer eine Kassensoftware bzw. Registrierkasse?

Das hängt vom Barumsatz ab: In Österreich besteht Registrierkassenpflicht ab 15.000 Euro Jahresumsatz, wenn davon mehr als 7.500 Euro bar vereinnahmt werden. everbill bringt eine nativ integrierte, RKSV-konforme Registrierkasse mit — du erstellst RKSV-konforme Belege direkt in der Software. Zur Abgrenzung: everbill ist primär eine Rechnungs- und E/A-Software mit RKSV-Belegerstellung, keine klassische POS-Kassensystem-Software mit Kassenlade und Bondrucker für hochfrequenten stationären Barverkauf. Für Dienstleister und EPU mit überschaubarem Baranteil deckt everbill die RKSV-Pflicht ab.

Was ist die beste Buchhaltungssoftware in Österreich 2026?

Das hängt vom Betrieb ab — eine pauschal „beste“ gibt es nicht. Für EPU und Kleinunternehmer mit Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ist eine österreichische Lösung wie everbill stark: RKSV-Registrierkasse nativ, AT-Steuerrecht von Anfang an und BMD/RZL-Export zum Steuerberater. everbill kann bewusst keine doppelte Buchführung. Für bilanzierende GmbHs mit doppelter Buchführung sind Steuerberater-Suiten wie BMD oder RZL passender. Deutsche Tools wie sevdesk oder lexoffice sind primär für den DE-Markt gebaut und bieten kein RKSV-Kassenmodul und keinen nativen BMD/RZL-Export. Die richtige Frage ist daher: E/A-Rechnung oder doppelte Buchführung — und brauche ich RKSV und AT-Steuerrecht?

Stand: Juni 2026. Preise netto, Stand Juni 2026 — aktuelle Werte auf everbill.com/preise/.

Dominik Stelzig
Dominik Stelzig
Dominik Stelzig
Dominik Stelzig ist seit über 7 Jahren auf Praxis-Content für österreichische Kleinunternehmer, EPU und Selbstständige spezialisiert. Er schreibt über Buchhaltung, Steuerrecht und digitale Tools im österreichischen KMU-Umfeld und begleitet Gründer beim Aufbau ihrer digitalen Finanzverwaltung. Alle Beiträge werden vom everbill-Team auf Aktualität und Konformität mit österreichischem Recht (UStG, EStG, BAO) geprüft.

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