E-Newsletter Marketing: Just Do It!

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Vorab: Ich bin eine Social Media-Begeisterte. Das muss deshalb gesagt sein, weil immer öfter die Möglichkeiten der E-Newsletter- und der Social Media-Kommunikation gegeneinander ausgespielt werden. „Ich konzentriere mich jetzt auf meine Facebook-Seite. Da kann ich mehr Menschen erreichen“, ist eine der häufig gehörten Aussagen. Kaum argumentiere ich dagegen, werde ich verdächtigt Anti-Social Media zu sein. Aber nein! Nicht immer ist ein „Entweder-oder“ die Lösung. Es kommt auf die Ziele an.

Lesen Sie hier:

  • E-Newsletter Marketing. Einfach und effektiv.
  • Networking. Kontakte sind unbezahlbar.
  • Das charmante Willkommensmail
  • Welche Tools gibt es?
  • Frequenz und Relevanz

E-Mail Marketing. Einfach und effektiv

In jedem Fall suchen Sie als Unternehmerin potenzielle Kundinnen und wollen Ihre Produkte und Kompetenzen vermarkten. Sich regelmäßig in Erinnerung zu rufen, mit Erfolgen und Angeboten zu punkten und damit dem Unternehmen eine konsistente, erinnerbare Identität zu geben, dafür ist ein E-Mail ein außerordentlich effektives Tool. Finden Sie heraus, wie vieler Touchpoints es in der Regel Bedarf, damit Interessentinnen und Kundinnen (erneut) zu Ihnen kommen.

Networking. Kontakte sind unbezahlbar.

Die E-Mailadressen, die Sie brauchen, können Sie nicht kaufen. Es sind nämlich diejenigen Kontakte, die Ihnen im Laufe Ihres beruflichen, vielleicht auch Ihres privaten, Lebens begegnen. Fügen Sie sie gerne zu Ihrem Xing-Profil hinzu, aber vergessen Sie nicht beim Entgegennehmen einer Visitkarte zu fragen, ob Sie Ihr Gegenüber auch in Ihren E-Newsletter-Verteiler aufnehmen dürfen. Denn Achtung: Ohne ausdrückliche Einwilligung dürfen Sie keine Werbe-E-Mails versenden!

Welcome, Willkommen, Bienvenue

Charmant ist ein kleines Willkommensmail, zeitnah nach Ihrem Zusammentreffen. Eine kurze und präzise Erinnerung an den Inhalt Ihrer Tätigkeit und ein Dankeschön für die Einwilligung – ohne Handlungsaufforderung oder Hinweis auf einen Verkaufshit, wird Ihr Image als seriöse und professionelle Unternehmerin stützen.

Günstige, qualitativ hochwertige Tools

Technisch gesehen gibt es keinen Grund, warum Sie Ihr E-Mail Marketing Tool nicht selbst verwalten könnten. Vielleicht ziehen Sie eine Grafikerin zur Unterstützung heran oder nehmen sich Zeit, gemeinsam mit einer Content-Strategin an Ihrem Konzept zu arbeiten. Die Versandtools selbst sind so selbsterklärend, dass Sie sie in kürzester Zeit beherrschen werden: Verteiler anlegen, Template befüllen und schon geht Ihre E-Mail Kommunikation ab. Einen aktuellen Überblick über aktuelle Newsletter Tools finden Sie hier. Als optimales Tool lege ich Ihnen Mailchimp ans Herz, hier können Sie bis zu 2.000 Adressen kostenlos beschicken – bis zu 12.000 E-Mails pro Monat.

Frequenz und Relevanz

Apropos Frequenz: Überfordern Sie Ihre Adressantinnen nicht oder legen Sie verschiedene Gruppen an, die Sie in unterschiedlicher Häufigkeit beschicken. Überlegen Sie, was die E-Mail-Empfängerin wirklich interessiert und beschränken Sie sich auf ein einziges Thema pro Newsletter. Ja, wirklich nur eines! Dafür bieten Sie eine nachdrückliche Möglichkeit zur Interaktion an. Ein deutlich sichtbarer Abmeldelink ist nicht nur rechtlich verpflichtend, sondern auch ein Muss, um sich nicht in kürzester Zeit sehr unbeliebt zu machen.

Nachsatz: Manche mögen´s bunt

Im Unternehmensgründungsprogramm, das ich selbst vor einigen Jahren absolviert habe, gab es nur wenige Versuche, die Kolleginnen mit Informationen zu beschicken. Und diejenigen, die es versuchten, taten es auf so aufdringliche oder unprofessionelle Weise, dass ich Ihre Verteiler sofort fluchtartig verlassen habe.

Ein einziges Abo habe ich behalten: Das einer Kosmetikerin, die einfach alles richtig macht und deren Mails ich gerne lese, und das obwohl ich dem Thema eher emotionslos gegenüberstehe. Doch sollte ich je einen Gutschein verschenken oder mich selbst doch farblich verschönern lassen wollen: Ich weiß auch 2 Jahre nach unserem Kennenlernen, an wen ich mich wenden würde.

Aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung und besseren Lesbarkeit steht bei personenbezogenen Begriffen die weibliche Form stellvertretend für beide Geschlechter.

Mag.a Christine Pendl ist Expertin für online Kommunikation und digitalen Strategien | Büro für Online Kommunikation

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Gastautor
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