Die Lohnnebenkosten schnell erklärt

lohnnebenkosten schnell erklärt

Was, wieviel, wie hoch und wann – alles zu Lohnnebenkosten lesen Sie in diesem Artikel des everbill Magazin. So haben Sie alle Kosten im Blick.

Was sind denn eigentlich die Lohnnebenkosten

Das Unternehmerleben wäre viel schöner, müsste man sich nicht mit Lohnnebenkosten herumschlagen. Aber mit guter Planung sind auch diese kein Problem, deswegen erklären wir Ihnen in folgendem Artikel, was auf Sie als Unternehmer zukommt.

Die Zusammensetzung der Lohnnebenkosten im Überblick

In Österreich lassen sich die Kosten, die zusätzlich zum Lohn / Gehalt auf Unternehmensseite für Arbeitnehmer anfallen, in folgende Kategorien verbuchen:

  • Dienstgeberanteil zur SV (Sozialversicherung)
  • Kommunalsteuer
  • Beitrag zur Mitarbeitervorsorgekasse
  • Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds
  • Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag

Dienstgeberanteil zur Sozialversicherung

Mit diesem Anteil werden die sozialversicherungstechnischen Leistungen abgegolten. Der Betrag für 2016 wurde für Arbeiter und Angestellte auf 20,98 % angeglichen. Der Prozentsatz bezieht sich auf den Netto-Bezug des Arbeitnehmers.

Kommunalsteuer

3 % der Summe der Arbeitslöhne eines Kalendermonats sind an die Gemeinde abzuführen. In Wien gibt es den Sonderfall, dass pro Arbeitnehmer pro angefangene Arbeitswoche 2 € an das Bundesland Wien abzuführen sind.

Mitarbeitervorsorgekasse

Der Beitrag für die Mitarbeitervorsorgekasse beträgt 1,53% (vom sozialversicherungsrechtlichen Entgelt), die Auswahl der BV obliegt entweder dem Betriebsrat oder dem Unternehmen (je nachdem, ob ein Betriebsrat vorhanden ist oder nicht).

Familienlastenausgleichsfond

Der Beitrag zum Familienlastenausgleichsfond liegt auf der Unternehmerseite bei 4,5 % der Summe der Arbeitslöhne in einem Kalendermonat.

Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag

Als letzter Punkt ist noch der DZ, der Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag, zu leisten, seine Höhe ist vom Bundesland abhängig und liegt zwischen 0,36 und 0,44 % der Summe der Arbeitslöhne eines Monats. Sie finden die Aufstellung für Ihr Bundesland auf www.wko.at.

Es gibt also ein paar Punkte, die man in Sachen Lohnverrechnung und Planung beachten sollte, aber wenn Sie wissen, was auf Sie zukommt, geht sich alles aus.

Mehr Informationen finden Sie außerdem hier:

Lohnnebenkostenrechner des Finanzministeriums

Lohnnebenkostenmerkblatt der WKO

Michael Knoll
Michael Knoll
Michael Knoll
Ein Ideentrichter, hört zu, verdichtet und bringt auf den Punkt. Content Marketing, Social Media, Apps und alles was damit zu tun hat sind seine Spielwiese. Auf der kennt er die Regeln gut genug, um sie bei Bedarf auch zu brechen.

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