5 Tipps, wie Sie das Sommerloch verhindern

sommerloch verhindern

Viele kleine und mittlere Unternehmen sehen sich gerade in den warmen Sommermonaten mit einem Umsatztief konfrontiert. Wie Sie als KMU dieses gefürchtete Sommerloch verhindern und trotz der Hitze die Motivation Ihrer Mitarbeiter hochhalten können, lesen Sie hier.

Erfahren Sie hier

  • Wie es zum viel gefürchteten Sommerloch kommt
  • Wie Sie das Sommerloch verhindern können

So können Sie das Sommerloch verhindern

Wer liebt den Sommer nicht? Die langen Tage, der Sonnenschein, die Grillabende mit den Freunden und die entspannenden Urlaubstage sind nur ein Bruchteil der Wohlfühlfaktoren. Aber auch wirtschaftlich sorgt der Sommer für einen Umschwung. Denn während in den warmen Monaten einige Saisongeschäfte wie Eisverkäufer oder Schwimmbäder boomen, kommen viele andere Einzelhändler ganz schön ins Schwitzen – und nicht nur aufgrund der Hitze!

Absinkende Verkaufszahlen, zurückgehende Umsätze bei niedrigerer Produktivität und Belastbarkeit sowie die absackende Moral tragen alle zum gefürchteten Sommerloch bei. Dieses wirtschaftliche Tief stellt gerade im Einzelhandel und in der Selbstständigkeit ein großes Problem dar. Doch das muss nicht so sein. Indem Sie proaktiv handeln und kleine Änderungen in Unternehmensprozessen vornehmen, können Sie durchaus aus einem Sommerloch ein Sommerhoch machen.

Tipp 1: Integrieren Sie das gute Wetter

Keiner fühlt sich an den Sonnentagen gern eingesperrt. Ermuntern Sie sich und Ihre Angestellten dazu, das Wetter zu genießen. Verlegen Sie Sitzungen, Meetings und Teambesprechungen nach draußen oder veranstalten Sie kleine “Betriebsausflüge” zum nächsten Frozen-Joghurt-Stand. Je mehr Zeit Ihre Angestellten draußen verbringen können, umso weniger werden diese im Büro davon träumen.

Und auch für Selbständige gilt: Verrichten Sie so viele Arbeiten wie möglich an der frischen Luft, egal ob Brainstorming im Park oder ein Skype-Meeting auf der Terrasse. Aber Achtung: Die Konzentration darf natürlich nicht unter der Verlegung des Arbeitsplatzes leiden.

Tipp 2: Stellen Sie einzigartige Anreize für Ihre Mitarbeiter

Gerade in der heißen Sommerzeit ist es wichtig, die Moral Ihrer Angestellten zu heben. Kleine Boni können hier wahre Wunder wirken. Sei es ein Urlaubstag mehr, ein Brunch für das gesamte Team oder ein gemeinsamer After-Work-Cocktail. Je mehr Anreize Sie setzen, je größer das “WIR-Gefühl” und das Empfinden für das Getane geschätzt zu werden, desto mehr profitieren Sie als Chef.

Tipp 3: Koordinieren Sie früh die Urlaube

Im Sommer nehmen die Urlaubsanfragen stark zu – ist ja klar! Um weiterhin einen reibungslosen Unternehmensalltag zu garantieren, ist es wichtig, die Urlaubstage der Mitarbeiter frühzeitig zu koordinieren. Achten Sie darauf, dass Ihre Abteilungen nicht unter der Urlaubszeit der Mitarbeiter leiden. Ein gemeinsamer Urlaubsplan und Teamsitzungen können hier helfen.

WICHTIG: Vor allem im Kundenkontakt ist es unabdinglich, einen gekonnten Übergang zu schaffen. Kunden, die sehr an einen Mitarbeiter gewöhnt sind und in engem Kontakt mit diesem stehen, sollten zeitnah darüber informiert werden, dass in der Urlaubszeit ein neuer Betreuer für sie zuständig sein wird. Der zugeteilte Betreuer sollte dabei von seinem Kollegen schon vor Übergabe der Projekte und Kunden eingeschult sowie „gebrieft“ werden.

Tipp 4: Nehmen Sie Rücksicht auf die besonderen Umstände

Zeigen Sie besonders an heißen Tagen Verständnis für die Veränderung der Bedürfnisse Ihrer Angestellten. An extrem heißen Tagen ist es klar, dass Motivation und Konzentration nicht so hoch sein können. Sollte es sich um keine extrem dringenden Projekte handeln, könnten Sie Ihren Mitarbeitern eine Art Zeitausgleich anbieten. Die verlorene Arbeitszeit können Sie an einem anderen Tag wieder ausgleichen.

Tipp 5: Modifizieren Sie die Reichweite

Thema Social Media: Sie haben einen Blog oder schicken regelmäßig Newsletter raus? Dann sollten Sie eines beachten: Viele Menschen haben in den Sommertagen einen veränderten Rhythmus. Da sich Ihre potenziellen Kunden vermehrt draußen aufhalten und später nach Hause kommen, sollten Sie auch Ihre Kommunikation an diesen Rhythmus anpassen. Wichtige Social-Media-Meldungen sollten Sie früh am Morgen oder später nachts versenden. Allenfalls sollten die Meldungen so gekürzt werden, dass sie am Smartphone gut gelesen werden können.

Fazit: Im Sommer heißt es cool bleiben!

Das Sommerloch wird nicht umsonst von vielen Unternehmen gefürchtet. Deswegen sollten Sie vorausschauend agieren und gewisse Umsatztiefs einkalkulieren. Bewahren Sie einen kühlen Kopf und sorgen Sie für ein angenehmes Arbeitsklima: Gute Laune und Ventilatoren können hier wahre Wunder wirken.

Dominik Stelzig
Dominik Stelzig
Dominik Stelzig
Der Salzburger Dominik Stelzig lebt inzwischen in Wien, ist Buchautor sowie Werbetexter und Creative Director. Für das everbill Marketing ist ihm eines klar: Egal ob digital oder handgeschrieben – Worte machen nur Sinn, wenn Taten folgen.

Kommentare