Die richtige Work-Life-Balance: So gelingt der Balanceakt zwischen Job und Privatleben

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Heutzutage fällt es immer schwerer, Arbeit und Privatleben voneinander zu trennen. Durch das Smartphone ist man nahezu immer und überall erreichbar, was dazu führt, dass man auch nach Feierabend noch Emails liest oder Telefonate erledigt. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik fällt es 41 % der Befragten schwer, nach Feierabend zu entspannen. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen am Burnout-Syndrom leiden. Doch wie kommt unsere Work-Life-Balance wieder ins Gleichgewicht?

Der richtige Ausgleich!

Viele Menschen stehen morgens mit dem ersten Gedanken an die Arbeit auf und gehen am Abend mit dem letzten Gedanken an die Arbeit ins Bett. Job und Privates zu trennen wird immer schwerer. Man muss dies oder das noch erledigen, zwei Termine kollidieren miteinander oder nach Feierabend oder am Wochenende klingelt das Handy und der Chef ist dran. Um Arbeit und Privatleben wieder in Einklang zu bringen, braucht es den richtigen Ausgleich. Stellen Sie ihr Smartphone einfach auf „Stumm“ und beschäftigen Sie sich mit Dingen, die Abwechslung in Ihren Alltag bringen. Lassen Sie die sozialen Medien ruhen und lesen Sie stattdessen ein Buch, treffen sich mit Freunden oder gehen einem Hobby nach, das Sie schon lange einmal ausprobieren wollten. Auch die richtige Organisation und Zeitmanagement können helfen, die Balance wieder herzustellen. Planen Sie Ihre Termine, schreiben Sie To-Do-Listen und vergessen Sie dabei nicht, Freizeit mit einzuplanen. Ist der Terminkalender für einen Tag schon zu voll, streichen oder verschieben Sie die unwichtigen Dinge. Der Mensch ist keine Maschine und mutet er sich doch zu viel zu, kann er durch den Stress ernsthaft krank werden.

Flexible Arbeitsplätze: ja oder nein?

Homeoffice scheint ein Zauberwort in Sachen Work-Life-Balance zu sein. Man hat keine festen Arbeitszeiten, kein festes Büro und keine festen Regeln. All das, was im ersten Moment positiv und nach freier Entfaltung und Zeiteinteilung klingt, hat aber einen entscheidenden Nachteil: arbeitet man von Zuhause aus, verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben und das Abschalten fällt umso schwerer, weil man ständig mit der Arbeit konfrontiert wird.

Um die Arbeit entspannter zu gestalten, setzen immer mehr große Unternehmen auf flexible Arbeitsplätze. Google hat’s vorgemacht: bunte Sessel und Sitzecken, Hängematten und Kickertische haben Büros und Schreibtische abgelöst. Es gibt keinen Platz, an dem man arbeitet, sondern man arbeitet da, wo gerade Platz ist. So wird die Arbeit selbst schon stressfreier und angenehmer und das Abschalten nach Feierabend fällt einem noch leichter.

Auspowern, um den Kopf frei zu bekommen!

Laut Forschern von der Saint Leo University in Florida gibt es eine einfache Lösung, um die Work-Life-Balance wieder ins Gleichgewicht zu bringen: Sport! Wer mehrmals die Woche Sport treibt, kann nach Feierabend leichter abschalten und lebt stressfreier (und gesund sind Bewegung und frische Luft auch noch). Dazu reicht es zum Beispiel auch schon, einfach eine halbe Stunde joggen zu gehen. Mit der richtigen Laufkleidung macht das Joggen dann auch gleich mehr Spaß.

Für wen das Rundendrehen im Park oder das Joggen im Wald nichts ist oder wer dabei nicht gedanklich abschalten kann, der sollte eine Sportart ausprobieren, bei der man sich konzentrieren muss – so lösen sich die Gedanken an die Arbeit blitzschnell in Luft auf.

Man sieht, es ist im Prinzip keine Zauberei, den richtigen Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben zu finden. Dazu gehört es, auch einfach mal Nein zu sagen und sich selbst Grenzen bezüglich der Arbeit zu setzen. Mit dem richtigen Hobby oder Sport klappt es, die richtige Work-Life-Balance zu finden und sie auch im Einklang zu halten.

Gastautor
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