5 Gründe weshalb Startups scheitern

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Startups scheitern häufiger als normale Unternehmen, das belegt die aktuelle Statistik des KSV: 63 % der Unternehmenspleiten im ersten Halbjahr 2015 betrafen junge Unternehmen. Der Großteil davon sind Einzelunternehmen und GmbHs, also genau jene Rechtsformen, die bei Startups üblich sind. Bei unseren Deutschen Nachbarn schafft es nur eines von zehn Startups am Markt zu bestehen. Was einem hoch ansteckenden Fail-Virus innerhalb der Gründerszene anmutet, kann anhand folgender 5 rationalen Ursachen erklärt werden:

5 Gründe weshalb Startups scheitern

1. Mangelnde Nachfrage

Analog zu einer Studie von 2014 der Venture Capital Plattform CB Insights hat fast die Hälfte (42 %) der befragten 101 Shutdowns am Bedarf des Marktes vorbei produziert. Nicht selten wird an der Idee gefeilt und Features entwickelt, die im Wahn der Gründer entspringen – jedoch zu keiner Zeit die Bedürfnisse der Konsumenten decken. Dies trifft auch auf das österreichische Startup Woodero zu, welches das benötigte Kapital via Crowdfunding erfolgreich sammelte, jedoch an der mangelnden Nachfrage scheiterte.

2. Zu wenig Cash

CB Insights Studie kam auch zum Ergebnis, dass ein Drittel (29 %) der gescheiterten Startups ein zu geringes Kapital aufwies. Auch Vielgründer und (Teilzeit-)Scheiterer Martin Klässner legt Gründern in seinem FAZ-Beitrag ans Herz, von Anfang an Eigenkapital aufzubauen, um gegen schlechte Zeiten gewappnet zu sein. So ging auch dem Wiener Startup abalo Media GmbH das Geld aus und meldete kürzlich mit 4 Millionen Euro Schulden Konkurs an.

3. Das falsches Team

23 % der gescheiterten Startups gaben an, dass Probleme innerhalb des Teams zum bitteren Ende führten. Viele Gründer sind vorher miteinander befreundet – oder sogar verwandt, bevor sie gemeinsam als Unternehmer durchstarten. Die irrationale Wahl des Geschäftspartners geht oft mit dem Mangel an fachlicher Expertise einher. Und dazu hört bei Geld bekanntlich oft die Freundschaft auf und Unstimmigkeiten und daraus folgende Management-Fehler münden nicht selten in der Sackgasse.

4. Konkurrenzfähige Mitbewerber

Die Entwicklung der App ist voll im Gange und just bei Markteintritt hat sich ein Mitbewerber breit gemacht? Oder ein Monopolist rückt nicht von der Stelle? 19 % der Startups zerschellen an einem Mitbewerber: So ging es www.getlikedby.de beispielsweise, dessen Idee bei weitem nicht mit Pinterest mithalten konnte. Auch das „Instagram der bewegten Bilder“ Viddy und die Social-Media-Leiche StudiVz teilen sich das traurige Schicksal: Sie scheiterten am Giganten Facebook.

5. Der falsche Zeitpunkt

13 % der Gründungen verfehlen den Zeitgeist. So wie beim Berliner Cloud-Printing-Startup Ezeep, dessen Gründer Sascha Kellert den Grund der Insolvenz im falschen Timing sieht: Die Welt war einfach noch nicht bereit für das mobile Drucken ohne Treiberinstallation. Auch die Dokumenten-App Doo von und mit Investor Frank Thelen ging Pleite, die Technologie von Doo dient nun aber der erfolgreichen App Scanbot als Grundlage.

Sehen Sie hier weitere 15 Gründe, weshalb Startups scheitern:

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Scheitern als Chance sehen

Scheitern ist noch lange nicht sexy, wird aber zunehmend ins Scheinwerferlicht gerückt. Denn Scheitern ist die Grundlage für den zukünftigen Erfolg. So haben die Veranstalter von Fuckupnights.com oder der failcon-Konferenzen die Fehltritte von Gründern in die Arena geholt – um die Kultur des Scheiterns salonfähig zu machen.

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Stephanie Fischer
Stephanie betreut als Digital Marketing Expertin die Online Kommunikation von everbill. Die studierte Geisteswissenschaftlerin ist ansonsten Freelancerin und kennt die Höhenflüge - aber auch die Herausforderungen - die die Selbständigkeit mit sich bringt.

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