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So viele Österreicher:innen führen ihr Unternehmen komplett alleine.

Mehr als die gesamte Bevölkerung von Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs.

Sie sind über 62 % aller Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft — die größte Unternehmensgruppe des Landes.
Und trotzdem redet kaum jemand über sie.

Genau 376.112 laut WKO, Stand Dezember 2025.

↓ Scrolle für die ganze Geschichte

Quelle: WKO, Dezember 2025

Gründen ist nur der Anfang.

0h

Arbeitsstunden pro Woche

bei vollzeitigen EPU — gegenüber 38,8h bei Angestellten

KMU-Forschung Austria, EPU-Studie 2018/2019

~0h

pro Monat für Administration

gehen allein für Bürokratie drauf

WKO EPU-Stimmungsbarometer 2025

0%

fühlen sich stark belastet

durch bürokratische Anforderungen

WKO EPU-Stimmungsbarometer 2023

Laut AUSTRIAPRO-Umfrage 2025 werden 98,8 % aller elektronisch erhaltenen Rechnungen noch als PDF verarbeitet. Nur 2,1 % nutzen strukturierte E-Rechnungen.

Das Problem ist nicht fehlende Leistung — sondern unnötige Reibung im Alltag.

Aber wer sind diese 376.000 eigentlich?

Quellen: KMU-Forschung Austria, WKO EPU-Stimmungsbarometer 2025, AUSTRIAPRO/WKO E-Rechnungsumfrage 2025

Wer sind Österreichs EPU?

Das Bild vom Ein-Personen-Unternehmen ist oft zu eng gefasst.

Die Daten zeigen ein viel breiteres Feld.

Die größte Gruppe: Personenberatung und Personenbetreuung — darunter Lebensberater, Coaches, aber auch die 24-Stunden-Personenbetreuung.

65.917 EPU

Fast ausschließlich Einzelpersonen: 98 % EPU-Anteil.

WKO Dezember 2025

Auf Platz zwei: Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT — mit 40.445 EPU.

Gefolgt von persönlichen Dienstleistern mit 29.031 EPU: Fotografen, Fußpfleger, Kosmetiker.

Insgesamt erstreckt sich das EPU-Spektrum über alle Branchen der gewerblichen Wirtschaft — von Finanzdienstleistung über Werbung bis zum Direktvertrieb.

Daten: WKO Fachgruppenstatistik, Dezember 2025. Alle 10 Ränge sind offizielle WKO-Zahlen.

Frauen unter den EPU: eine doppelte Geschichte

inkl. Personenbetreuung

2021 lag der Frauenanteil unter den EPU bei 50,8 % — knapp über der Hälfte.

Jedes Jahr stieg der Anteil. Stetig, in kleinen Schritten.

2025: 51,6 %. Die Mehrheit der Ein-Personen-Unternehmen in Österreich wird von Frauen geführt.

WKO, Dezember 2025

Diese Zahl enthält die Personenbetreuung — eine Branche, die zu 92 % weiblich ist. Ohne sie liegt der Frauenanteil bei rund 44 %.

Beide Linien erzählen eine Geschichte — und beide zeigen: Der Anteil wächst.

Kontext: Die Personenberatung und -betreuung (vor allem 24-Stunden-Betreuung) umfasst rund 65.917 EPU, davon 92 % Frauen. Dies erklärt den Großteil der Differenz zwischen den beiden Linien. Quelle: WKO 2025.

Daten: WKO EPU-Auswertung, Dezember 2025. Trend-Daten ab 2021. Frauenanteil ohne Personenbetreuung: WKO (berechnet).

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Neugründungen im Jahr 2025

Etwa alle 12 Minuten wird in Österreich ein neues Unternehmen gegründet — ca. 84 % davon als Einzelunternehmen (WKO).

+7,7 %ggü. Vorjahr — neuer Rekord

Neugründungen 2019–2025

2025 mit 44.072 Neugründungen ein neues Allzeithoch (+7,7 %)

44.072

Allzeithoch 2025

Hinweis: Die Zahlen für 2025 sind vorläufig (WKO-Gründungsstatistik). 2020 zeigt den COVID-bedingten Einbruch bei den Gründungen.

Quelle: WKO Gründungsstatistik, APA/ORF | Stand: Jänner 2026

Quelle: WKO Gründungsstatistik 2025 (vorläufig). Berechnung „alle 12 Minuten": 44.072 / 365 / 24 / 60 ≈ 1 alle 11,9 Minuten.

Was passiert nach der Gründung?

Nicht jedes Unternehmen bleibt dauerhaft bestehen. Die Überlebensraten der Gründungskohorte 2019 zeigen, wie sich die Zahlen über fünf Jahre entwickeln.

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Nach 1 Jahr

0%

Nach 2 Jahren

0%

Nach 3 Jahren

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Nach 5 Jahren

Wie viele Gründungen überleben?

Anteil des Gründungsjahrgangs 2019, der nach X Jahren noch aktiv ist (Statistik Austria)

Branchenvergleich: 5-Jahres-Überlebensrate nach Branche

Kohorte 2019, Statistik Austria

Grundstückswesen
62.2 %
Bau
54.4 %
Herstellung von Waren
53 %
Produzierender Sektor
54.3 %
Dienstleistungssektor
34.2 %
Gesamt
36.4 %

Quelle: Statistik Austria, Unternehmensdemografie (Veröffentlichung 06/2026) | Kohorte 2019

Von 100 Gründungen sind nach fünf Jahren noch rund 36 als eigenständiges Unternehmen aktiv.

Wichtiger Kontext: Das heißt nicht, dass 64 von 100 gescheitert sind. Viele Unternehmen wurden in eine GmbH umgewandelt, fusioniert, ruhend gestellt oder freiwillig geschlossen. Nur ein Bruchteil endet in einer Insolvenz.

Die WKO misst die Überlebensrate nur innerhalb der gewerblichen Wirtschaft und kommt auf 67 % nach fünf Jahren — fast doppelt so hoch. Der Unterschied erklärt sich durch die unterschiedliche Grundgesamtheit.

Seit der Methodenänderung 2021 bei Statistik Austria liegen die Raten niedriger als bei älteren Kohorten — ein direkter Vergleich ist daher nur eingeschränkt möglich.

Quellen: Statistik Austria, Unternehmensdemografie, Veröffentlichung 06/2026 (Kohorte 2019). WKO: Überlebensrate gewerbliche Wirtschaft.

€ 0

Medianeinkommen selbständig Erwerbstätiger pro Jahr (Stand 2021)

Das ist tatsächlich das, wovon EPU leben. Die Einkünfte zeigen, was nach allen Betriebsausgaben und SVS-Beiträgen übrig bleibt — aber vor Einkommensteuer. Bei € 13.201 fällt praktisch keine ESt an. Einzelunternehmer können sich kein Gehalt als Betriebsausgabe absetzen.

Im Vergleich zu Angestellten fehlen zusätzlich bezahlter Urlaub, Krankenstand und 13./14. Gehalt. Die niedrige Zahl wird teilweise durch Nebenberufler (26 % der EPU) und bewusste Reinvestition in das Unternehmen gedrückt.

Medianeinkommen Selbständige

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Armutsgefährdungsschwelle

0

Medianeinkommen Angestellte

0

Daten: Statistik Austria, Lohnsteuer- und Einkommensteuerstatistik 2021.

Was vom Umsatz bleibt

EPU tragen eine Mehrfachbelastung: Einkommensteuer, Sozialversicherung (SVS), Umsatzsteuer und laufende Betriebskosten — alles selbst verwaltet, alles selbst bezahlt.

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SVS-Beiträge

vom Gewinn für Sozialversicherung

bis 0%

Grenzsteuersatz

Einkommensteuer ab € 90.000

0%

Einstiegsfalle

effektive SVS-Last bei € 20.000 Gewinn

Effektive Steuer- & SVS-Belastung

Einkommensteuer + SVS-Beiträge nach Gewinnhöhe (Berechnung 2026)

Schockierend: Bei € 5.000 Gewinn beträgt allein der SVS-Mindestbeitrag € 7.440 — das sind 148,8 % des gesamten Gewinns. Die SVS-Pflichtbeiträge übersteigen das Einkommen. Erst ab ca. € 28.000 Gewinn sinkt die effektive SVS-Rate auf den regulären Satz von 26,8 %.

Quelle: Eigene Berechnung basierend auf ESt-Tarif 2026 + SVS-Beiträge (inkl. Mindestbeitragsgrundlage)

Was ein EPU-Jahr kostet

Typische Jahreskosten bei € 40.000 Gewinn — € 10 892 davon sind Pflicht

SVS (bei 40k Gewinn)

Pflicht
10 742

Steuerberater

2 500

WKO Grundumlage

Pflicht
150

Versicherungen

1 200

Büro/Coworking

4 800

Buchhaltungssoftware

300

Kommunikation

600

Weiterbildung

1 000

10 892

Pflichtabgaben

10 400

Variable Kosten

21 292

Gesamt

Hinweis: Starke Varianz nach Branche. Manche EPU haben fast keine Fixkosten (reine Dienstleister), andere hohe Material- oder Mietkosten.

Quelle: WKO, SVS, eigene Berechnung

Daten: SVS-Beitragssätze 2024, BMF Einkommensteuer-Tarif 2024.

Die Absicherungslücke: EPU vs. Angestellte

Wer als EPU krank wird, hat ein Problem. Kein Entgeltfortzahlungsgesetz, kein Betriebsrat, kein Arbeitgeber, der einspringt.

BereichAngestellteEPU
Selbstbehalt Arzt0 %20 %
Krankengeld6–12 Wochen vollAb 43. Tag
Urlaub (bezahlt)25 Tage0 Tage
13./14. GehaltJa (6 % besteuert)Nein
KündigungsschutzGesetzlich geregeltKeiner
Arbeitslosenvers.PflichtFreiwillig (0,22 %)
AbfertigungAbfertigung NeuNur SVK (1,53 %)

Diese Lücken sind der Grund, warum Absicherung für EPU ein Dauerthema ist.

Quellen: SVS, ASVG, WKO EPU-Stimmungsbarometer 2023.

EPU nach Bundesland und im EU-Vergleich

1

0

Niederösterreich

2

0

Wien

3

0

Oberösterreich

Der EPU-Anteil an den WKO-Mitgliedschaften liegt österreichweit bei 62 %, variiert aber regional.

EPU absolut

EPU-Anzahl nach Bundesländern (WKO, Stand Dezember 2025)

EPU pro 1.000 Einwohner

Wo ist die höchste Gründerdichte? Das Ranking kehrt sich um.

Überraschung: Wien hat die meisten EPU absolut (76.206), aber die niedrigste EPU-Dichte pro Kopf (35,8 pro 1.000 Einwohner). Das Burgenland führt mit 45,6 — gefolgt von Niederösterreich (43,4) und der Steiermark (42,6).

Quelle: WKO EPU-Anteil nach Bundesländern, Bevölkerung: Statistik Austria 2024

Österreich im europäischen Kontext

Solo-Self-Employment und Gründungsrate im DACH- und EU-Vergleich

Anteil Solo-Selbständige an Erwerbstätigen

Wie viel Prozent aller Erwerbstätigen sind selbständig ohne Angestellte?

Schweiz
8.9 %
EU-27 Ø
9.5 %
Österreich
7.5 %
Deutschland
5.2 %

Unternehmensgeburtenrate

Anteil der Neugründungen an allen bestehenden Unternehmen pro Jahr. Je höher, desto dynamischer die Gründungslandschaft.

0%

Österreich

vs.

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EU-27 Ø

Letzter Platz: Von 100 bestehenden Unternehmen kommen in Österreich pro Jahr nur 6,2 neue hinzu — der niedrigste Wert in der gesamten EU. Im EU-Schnitt sind es 10,5.

EU-Spitzenreiter Solo-Self-Employment

Griechenland:21.1 %
Italien:14.5 %
Rumänien:13 %

Quelle: Eurostat (lfsa_egaps, bd_9b_sz_cl_r2)

Im europäischen Vergleich liegt Österreich mit 7,5 % Solo-Self-Employed im unteren Bereich — aber mit 62 % EPU-Anteil an den Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im oberen Mittelfeld.

Daten: WKO Mitgliederstatistik Dez. 2025. EU: Eurostat Strukturelle Unternehmensstatistik.

EPU Statistik Österreich 2026 — Zusammenfassung

Alle Kernzahlen auf einen Blick. Quelle: WKO, Statistik Austria, Eurostat.

376 112

EPU in Österreich

62 % aller Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft

+29.7 %

Wachstum seit 2015

+3.9 % allein im letzten Jahr (2025)

51,6 %

Frauenanteil

Inkl. Personenbetreuung. Ohne PB: rund 44 %.

44 072

Neugründungen 2025

+7,7 % ggü. Vorjahr — neuer Rekord

€ 13 201

Medianeinkommen (2021)

Steuerliches Einkommen nach Abzug aller Betriebsausgaben und SVS-Beiträge

36.4 %

Überlebensrate 5 Jahre

Statistik Austria, Kohorte 2019. WKO: 67 % (gewerbliche Wirtschaft)

Top-3-Branchen nach EPU-Anzahl

1

Personenberatung & -betreuung

98 % EPU-Anteil

65.917
2

Unternehmensberatung, Buchhaltung & IT

40.445
3

Persönliche Dienstleister

29.031

Daten: WKO — Dezember 2025

Methodik & Quellen

Alle Zahlen auf dieser Seite basieren auf öffentlich zugänglichen Daten der WKO, der Statistik Austria, und von Eurostat. Die WKO-EPU-Auswertung basiert auf Mitgliedschaftsdaten der gewerblichen Wirtschaft; Statistik Austria verwendet davon abweichende Zählweisen.

Daten-Überblick

KennzahlWertQuelle
EPU gesamt376.112WKO, Dez. 2025
EPU-Anteil> 62 %WKO, Dez. 2025
Wachstum ggü. 2024+3,9 %WKO
Wachstum seit 2015+29,7 %WKO
Frauenanteil (inkl. PB)51,6 %WKO
Frauenanteil (ohne PB)~44 %WKO (ber.)
Neugründungen 202544.072WKO (vorl.)
Gründungswachstum+7,7 %WKO
Überlebensrate 5J (Stat.AT)36,4 %Stat. Austria, 2019
Überlebensrate 5J (WKO)67 %WKO, gew. Wirtsch.
Medianeinkommen (2021)€ 13.201Statistik Austria
Arbeitszeit (Vollzeit-EPU)54 h/W.KMU-Forschung AT, 2018/2019

Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Ein-Personen-Unternehmen in Österreich

Stand Dezember 2025 gibt es laut WKO rund 376.112 Ein-Personen-Unternehmen in Österreich. Das entspricht über 62 % der aktiven WKO-Mitgliedschaften in der gewerblichen Wirtschaft.

2025 lag der Frauenanteil bei 51,6 % — die Mehrheit der EPU wird von Frauen geführt. Allerdings enthält diese Zahl die Personenbetreuung (92 % weiblich). Ohne diesen Bereich liegt der Frauenanteil bei rund 44 %.

2025 wurden laut WKO (vorläufige Daten) 44.072 Unternehmen neu gegründet. Das entspricht einem Wachstum von 7,7 % gegenüber 2024 und einem neuen Rekordwert.

Laut Statistik Austria waren von den 2019 gegründeten Unternehmen nach fünf Jahren noch 36,4 % aktiv. Die WKO misst für die gewerbliche Wirtschaft eine deutlich höhere Rate von 67 %. Nicht überlebende Unternehmen sind nicht automatisch insolvent — viele werden umgewandelt, fusioniert oder freiwillig geschlossen.

Das Medianeinkommen selbständig Erwerbstätiger lag laut Statistik Austria 2021 bei € 13.201 pro Jahr. Das ist, was nach allen Betriebsausgaben und SVS-Beiträgen übrig bleibt — tatsächlich das, wovon EPU leben. Bei diesem Betrag fällt praktisch keine Einkommensteuer an. Die niedrige Zahl wird teilweise durch Nebenberufler (26 % der EPU) gedrückt.

Die drei größten EPU-Branchen sind: Personenberatung und Personenbetreuung (65.917 EPU), Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (40.445 EPU), sowie persönliche Dienstleister (29.031 EPU). Daten: WKO, Dezember 2025.

EPU (Ein-Personen-Unternehmen) ist kein eigener Rechtsformbegriff, sondern eine Klassifikation der WKO: Ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, das dauerhaft ohne unselbständig Beschäftigte geführt wird. 94,1 % der EPU nutzen die Rechtsform Einzelunternehmen, 5,9 % sind als Ein-Personen-GmbH organisiert. Wichtig: Nicht jedes Einzelunternehmen ist automatisch ein EPU — ein Einzelunternehmen kann auch Mitarbeiter beschäftigen.

Diese Daten zitieren

everbill (2026): EPU Statistik Österreich 2026.
https://everbill.com/epu-statistik-oesterreich/
Datenstand: WKO Dezember 2025 (EPU-Gesamt, Branchen, Gender, Demografie, Bundesländer); Statistik Austria, Unternehmensdemografie (Überlebensrate, Kohorte 2019, Veröffentlichung Juni 2026).

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Quellen & Methodik

Primärquellen

Weitere Quellen

Methodik-Hinweise

  • EPU-Definition: WKO-Klassifikation — Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ohne unselbständig Beschäftigte. Nicht deckungsgleich mit Statistik Austria-Zählweisen.
  • Branchen-Ranking: Alle 10 Plätze (nach absoluter EPU-Anzahl, Stand Dezember 2025) sind offizielle WKO-Zahlen. Der EPU-Anteil in Prozent ist nicht für alle Fachgruppen von der WKO ausgewiesen und bleibt in diesen Fällen leer statt geschätzt.
  • Frauenanteil: Der WKO-Wert von 51,6 % enthält die Personenbetreuung (92 % weiblich). Der bereinigte Wert (~44 %) ist eine everbill-Schätzung.
  • Überlebensrate: WKO und Statistik Austria verwenden unterschiedliche Methoden und kommen zu abweichenden Ergebnissen (67 % vs. 36,4 %). Beide Werte werden auf der Seite gezeigt.
  • Steuerlast-Berechnung: Eigene Berechnung auf Basis ESt-Tarif 2026 + SVS-Beiträge inkl. Mindestbeitragsgrundlage. Vereinfacht, ohne Freibeträge und Sonderausgaben.
  • Einkommen: Bezugsjahr 2021 (aktuellste verfügbare Einkommensteuerstatistik bei Redaktionsschluss). Medianeinkommen inkl. Nebenberufler.
  • Arbeitszeit: Die 54-Stunden-Zahl stammt aus der einmaligen KMU-Forschung-Austria-Erhebung zu hybridem Unternehmertum (2018/2019) — seither keine neue Studie zur EPU-Wochenarbeitszeit veröffentlicht.

Transparenzhinweis: Diese Seite aggregiert und kontextualisiert öffentlich zugängliche Daten. Es handelt sich nicht um eigene Erhebungen von everbill. Wo Werte berechnet oder geschätzt wurden, ist dies explizit gekennzeichnet. Bei Diskrepanzen zwischen Quellen werden alle verfügbaren Werte dargestellt.